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Tierhilfe in der Dominikanischen Republik - für ein besseres Miteinander zwischen Mensch und Tier

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"Bitte helft mit Euren Spenden auch
Strandhündin “Negrita” aus Sanchez.
Sie und ihre Welpen brauchen
dringend Eure Hilfe!"

Bitte helft alle mit das Spendenziel zu erreichen!

Ab Mitte Februar 2012 werden wir mit Tierärztin Nina und Assistentin
Anna vom Tierärztepool die nächste umfassende Kastrations-
Kampagne für ca. 250 Tiere
starten.

Wir operieren nicht nur in Las Terrenas, sondern auch in dem sehr
armen Fischerdorf Sanchez, denn dort sind die Zustände katastrophal
und die vielen Hunde und Katzen brauchen
dringend unsere Hilfe!

Dank großzügiger Sachspenden (OP-Material, verbilligte Flüge, etc.)
und bisher eingegangener Geldspenden, haben wir bereits einen Teil
der Kosten gesichert.

Bitte tragt mit weiteren Spenden (per PayPal oder direkt auf unsere
Konten – siehe Spenden/Spendenkalender) dazu bei, dass wir den
Gesamtbetrag zusammen bekommen und somit wir noch viel mehr
Tieren eine bessere Zukunft geben können.

Herzlichen Dank.



15. Rundschreiben: Wenn Liebe uns (noch) stärker macht...

Liebe Freunde und Unterstützer,

irgendwie rennen die Tage und Wochen davon – wir haben schon den 1. Dezember – höchste Zeit um Euch auf den letzten Stand unserer Aktivitäten zu bringen...

Den September verbrachten wir mit der intensiven Pflege einiger schwieriger Fälle wie Salomon, Blanca oder weiteren verletzten Sumpfschildkröten, als mich die traurige Nachricht über einen Todesfall aus dem engsten Familienkreis erreichte. Zwei Tage später saß ich im Flieger nach Deutschland, um in Berlin nicht nur emotionale Unterstützung zu leisten, sondern auch alles vor Ort zu regeln.

Buschi (mein Mann) blieb allein mit all den Tieren (und den damit verbundenen Problemen...) in Las Terrenas zurück – Gott sei Dank durfte Patient Puschel zu unserer Freundin Nicole, die sich seitdem sehr liebevoll um den alten Stinker kümmert und ihm auf Dauer einen Alterswohnsitz bietet. Dank Puschels Paten ist seine (medizinische) Versorgung gesichert.

Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünschen Mäuschen (stellvertretend für alle Tiere) und ich (noch mit bandagiertem Kopf) – hier werden die wunderschön rot blühenden Weihnachtssterne übrigens baumhoch...

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Vielen Dank für Eure Abstimmung!

Mit 308 Stimmen konnten wir auf den 31. Platz vorrücken – bei insgesamt 1.004 Teilnehmern ist das ein tolles Ergebnis, auch wenn wir damit natürlich keinen Geldpreis gewonnen haben...

Wir freuen uns aber, dass auf den Plätzen 3 bis 5 andere Tierschutzprojekte gewonnen haben. Vielleicht gibt es nächstes Jahr wieder solch einen Wettbewerb, dann werden wir es – mit Eurer Hilfe – erneut versuchen.

https://www.wunsch.berliner-sparkasse.de/

14. Rundschreiben: Wenn Liebe uns zu Tränen rührt ...

Liebe Freunde, fleißige Helfer und großzügige Spender,
manchmal ist es so einfach zu Helfen und manchmal stößt man an Grenzen, Widerstände und vor allem auf so viel Leid, dass es kaum noch zu ertragen ist... Und dann kommt noch eines dazu – wir werden nicht jünger und man braucht etwas länger um seinen “Akku” wieder aufzuladen. Zusätzlich bleiben nach einer Kastrationsaktion immer einige Patienten bei uns “hängen”, so dass unser Hunderudel jetzt auf 16 angewachsen ist. Daher entschuldigt bitte mein langes Schweigen.

Wie gewohnt, möchte ich Euch erst mal die Zahlen und Fakten der Kastrationsaktion im Mai/Juni 2011 bekannt geben:

  • 216 Tiere kastriert (in 12 Arbeitstagen) – davon waren es 133 Hündinnen, 32 Rüden, 40 Katzen, 11 Kater – natürlich wurden alle Tiere auch wieder gegen Parasiten behandelt
  • 14 weitere Operationen wie Amputationen, Nabelbrüche, Blasen-OP, Augenentfernungen u.ä.
  • 68 weitere Konsultationen/medizinische Behandlungen
  • 5 herrenlose Tiere konnten an neue Besitzer vermittelt werden
  • 78 kg medizinisches Material wurde verbraucht – herzlichen Dank an die großzügige Spender/Unterstützer der Firmen B. Braun Vet Care GmbH,Martin-Luther-Krankenhaus/Paul Gerhardt DiakonieVétoquinol GmbHcell pharm GmbHAlbrecht GmbHWahl GmbHBayer Health Care AnimalHealth Dom.Rep.WAHL Agrar-Fachmarkt,Wilhelm Voigt Apotheke Berlin-Köpenick und Tierarztpraxis Maurice Bob
  • 798 gefahrene Kilometer
  • 4 zusätzliche Autos samt ihren tollen Helfer, die Patienten abgeholt und zurück gebracht haben
  • 39 Waschmaschinenladungen mit Handtüchern, OP-Hemden usw.
  • 10 Tage tropischer, sinnflutartiger Dauerregen, so das wir teilweise bis zu den Knien im Wasser standen und aufpassen mussten, dass die Hundeboxennicht als Boot dienten und weg schwammen...
  • 12 leckere Mittagessen, die von fleißigen Helfern mit viel Liebe zubereitet wurden
  • 5 Tage Flohmarkstand mit Verkaufserlösen zugunsten der Tiere (Danke für all Eure tollen Sachspenden!)
  • 1 geklauter Fotoapparat – nämlich meiner – so das die Fotoauswahl diesmal etwas dürftig ist...

13. Rundschreiben: Für wie viel Liebe ist Platz in einem Herzen?

Eulalia

Liebe Freunde der dominikanischen Tiere,
manchmal frage ich mich, für wie viel Liebe in meinem Herzen noch Platz ist – es ist immer noch Platz für ein neues Schicksal, ein weites armes Wesen, ein Straßenhund der mich mit großen Augen anschaut... In über sieben Jahren gingen ca. 3.500 Tiere durch meine Hände, einige verweilten länger bei mir, andere habe ich nur einmalig behandelt oder gefüttert. Doch alle diese Tiere haben eines gemeinsam – sie haben mein Herz mit Liebe erfüllt, meine Gedanken und Gefühle beeinflusst. Und an jedes weitere Tier, was meinen Leben kreuzt, hänge ich erneut mein Herz, so auch an

Eulalia, die Hispaniola-Schleiereule (Tyto glaucops)

Heilig Abend – für uns ein Arbeitstag an unserem Verkaufs- und Infostand – wurde zum Tag der Eule. Ein Wilderer hatte eine Schleiereule zum Verkauf mitgebracht. Das arme Geschöpf war an den Beinen gefesselt (die Stricke hatten schon tiefe Wunden hinterlassen!), das Tageslicht und die Menschenmenge machte das nachtaktive, scheue und total unterernährte Tier völlig panisch. Natürlich kam es zu einem Tumult, mehr oder weniger sogar zu Handgreiflichkeiten, doch schließlich konnten wir die Eule dem Wilderer abnehmen und Buschi für schnell mit ihr zu uns nach Hause. Ich versuchte derweil der aufgeregten Menschenmenge zu erklären, warum die Wildtiere so wichtig für das ökologische System sind und das sie nicht in die Hände von Menschen gehören sondern frei leben sollen. Auch dass seit März 2009 ein Jagdverbot für Wildtiere gilt (“Jede Tätigkeit, die zu Tod, Belästigung, Verstümmelung oder Gefangennahme von wilden Tieren führt, wird geahndet”). Als sich alle verzogen hatte, kam ein alter Mann – bestimmt um die 90 Jahre – zu mir, nahm mich in die Arme, drückte mich und sagte: “Ich danke Dir für den Respekt an unserer Natur, leider haben meine Mitmenschen diesen Respekt verloren.”

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12. Rundschreiben: Ein Jahr der Hoffnung geht zu Ende...

1000. kastration

Liebe Tierfreunde, Paten, großzügige Spender und fleißige Helfer,
das Jahr neigt sich dem Ende und es ist Zeit Bilanz zu ziehen – eine Bilanz mit der wir uns als so winziger Verein hinter den großen Vereinen nicht verstecken müssen, im Gegenteil!

Kastrationen
In den vergangenen 12 Monaten (ich rechne dabei die letzten 11 Arbeitstage im Dezember mit ein) konnten wir insgesamt 740 Tiere kastrieren:

  • 550 Hündinnen
  • 80 Rüden
  • 86 weibliche Katzen
  • 20 Kater
  • 4 Kaninchen-Böckchen
  • 337 Abtreibungen während der Kastration

Sonstige Operationen und medizinische Behandlungen

  • 81 sonstige Operationen
  • 1264 sonstige medizinische Behandlungen

Futter

  • ca. 1,3 Tonnen Futter an Straßenhunde/bedürftige Tiere verfüttert

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11. Rundschreiben: Tränen der Freude, der Trauer und der Hoffnung ...

Liebe Freunde,
der letzte Monat war mal wieder eine Achterbahnfahrt der Emotionen...
Der Tod des armen Straßenhundes “Katastrophe” hat uns sehr mitgenommen. Sicher, wir können nicht alle Tiere retten und jeder Tierschützer rät einem, man sollte so etwas nicht so nah an sich heranlassen, aber für mich ist jeder Verlust eines Tieren eine einzige Tragödie und bricht mir das Herz :-((

Dann bekamen wir die erfreuliche Nachricht, auf die Shortlist für die Goldene Pfote gelangt zu sein und die Abstimmungsphase war für uns der reinste Krimi. Tierfreund Winni klickte sich Tag und Nacht die Finger wund, damit wir gegen so gewaltige Mitbewerber wenigstens eine kleine Chance haben sollten, doch nach ein paar Tagen wurde das Abstimmungsergebnis korrigiert und die Mehrfachstimmen gestrichen. Nach Beendigung des Voting wählte die Jury uns auf den 4. Platz und wir waren sehr enttäuscht - wieder war eine Hoffnung zerstört. Gerade als ich Euch per eMail darüber informieren wollte, bekamen wir einen Anruf von TASSO: der 3. Platz hatte seine Bewerbung zurückgezogen und wir rutschten auf und gehörten nun doch zu den Gewinnern. Und wieder flossen Tränen, doch diesmal welche der Freude und des Glücks!!! Da wir zur Preisverleihung in Pfullingen nicht persönlich anwesend seien konnten, schickte ich diese kurze Danksagung an TASSO.

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10. Rundschrieben: Wenn die Hoffnung Früchte trägt ...

Mobile Tierklinik

Liebe Freunde der dominikanischen Tiere,

endlich ist es soweit – der fleißige Christian hat sich unserer Webseite angenommen und nun könnt Ihr alle Neuigkeiten und Bilder im Netz mitverfolgen. Jetzt brauchen wir “nur noch” Übersetzer für die Sprachen Spanisch, Englisch und Französisch die sich die Zeit nehmen die ganzen Texte zu übersetzten und wir könnten international durchstarten. Vielleicht hat ja der eine oder andere von Euch dazu eine gute Idee...

Aber nicht nur Christian war fleißig, auch wir haben in der vergangenen Zeit wieder viel Gutes erreichen können, z.B. unsere monatlichen Kastrationsaktionen mit Dr. vet. Angel De La Cruz aus Sosua.

Das war am 31.07. und 04.09. der Fall, wo wir 20 Hündinnen, 3 Katzen, 3 Rüden und 1 Kater kastriert sowie diverse andere medizinischen Versorgungen in unserer mobilen Tierklinik vorgenommen haben. Das Schöne daran ist nicht nur, dass wir in Zukunft viel Tierelend vermeiden können, sondern dass die Dominikaner immer mehr Interesse an ihren Tieren zeigen. Alle Hunde die uns von Besitzern gebracht wurden, waren in Top-Form: gut genährt, gepflegtes Fell, teilweise mit Flohhalsbändern ausgestattet, mit Impfpässen und alle hatten Namen (wie z.B. Coffee und Weizen(bier)) und ihre Besitzer sind sehr liebevoll mit ihnen umgegangen. Zum Teil blieben sie während der ganzen Zeit da und kümmerten sich in der Aufwachphase rührend auch um die anderen Hunde. Es wurde viel gestreichelt und Trost zugesprochen. Zu sehen, wie unsere Aufklärungsarbeit hier endlich Früchte trägt macht uns besonders glücklich, denn im Rest des Landes ist das noch längst nicht der Fall. Ihr seht also, es gibt noch sehr viel mehr zu tun...

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9. Rundschreiben: Neue Wege zu noch mehr Hoffnung...

Liebe Tierfreunde,

länger musstet Ihr auf ein neues Rundschreiben warten, aber es gab einfach zu viele Patienten, die versorgt werden mussten und da bleibt die administrative Arbeit eben schon mal liegen.

Hunde zwischen Müll und SchuttSeit unserer großen Kastrationsaktion hat sich bei der Bevölkerung wirklich viel verändert. Sobald ich durch Las Terrenas und Umgebung fahre, halten mich die Leute an und bitten darum, ihre Tiere zu begutachten. Oft sind es nur Kleinigkeiten die die Tiere brauchen wie Entwurmungen, Mittel gegen Hautparasiten oder einfach nur Erläuterungen über die richtige Ernährung. Leider sind aber auch immer wieder mal schwerwiegende Fälle dabei. Zusätzlich gibt es weiterhin viele Hündinnen, die wir noch nicht kastriert haben.

So wurde ich Ostern von Touristen angerufen, die am Strand eine Hündin samt ihren sieben Welpen in einem leer stehenden Hotel entdeckten – die Hundefamilie lebte dort zwischen Müll und Schutt...

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8. Rundschreiben: Wenn aus Hoffnungen Taten werden...

Liebe Tierfreunde, großzügige Spender und fleißige Helfer,

nach 6 Wochen Kastrations-Aktion und 2 Wochen Nacharbeit kommt nun endlich mein Bericht.

Zuerst mal die Fakten:

Party

  • 645 Tiere kastriert (in 28 Tagen) – davon waren es 480 Hündinnen, 73 Rüden, 72 Katzen, 16 Kater, 4 Kaninchen – natürlich wurden alle diese Tiere auch gegen Parasiten behandelt
  • 303 Abtreibungen
  • 74 weitere Operationen wie Amputationen, Nabelbrüche, Augenentfernungen u.ä.
  • 224 medizinische Behandlungen wie Beinbrüche, Räudebehandlungen, Magenprobleme etc.
  • 17 Tiere konnten an neue Besitzer vermittelt werden
  • 23 medizinische Scherköpfe zum Rasieren verbraucht – danke an die Firma Wahl GmbH für die großzügige Spende
  • 112 Waschmaschinenladungen mit Handtüchern, OP-Hemden usw.
  • 2.078 gefahrene Kilometer
  • 1 umgefallener Strommast, der unser Auto demoliert hat
  • 13 Tage tropischer, sintflutartiger Dauerregen – was die Hundesuche und das Arbeiten deutlich erschwert und uns sehr deprimiert hat
  • 4 Unfälle mit Personenschäden pro Woche in Las Terrenas, verursacht durch Hunde (vor der Kastrations-Aktion) – nach der Aktion: KEIN Unfall mehr!!!!

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