Tierhilfe in der Dominikanischen Republik - für ein besseres Miteinander zwischen Mensch und Tier
Helfen durch Patenschaften
Stellvertretend für die vielen Tiere in Not, möchten wir Euch hier ein paar Einzelschicksale vorstellen. Um deren Versorgung – sei es medizinisch oder mit Futter – sicher zu stellen, könnt Ihr eine Patenschaft übernehmen. Mit einem kleinen monatlichen Beitrag, helft Ihr den Tieren zu überleben.
Bei den Amigos de Lucky gibt keinerlei Verpflichtungen oder Mindestbeiträge für die Paten oder Spender. Die Höhe der monatlichen Beträge bestimmt der Pate selber, denn für uns sind auch schon 10,- Euro eine Hilfe. Jeder sollte wirklich nur das spenden, was er monatlich erübrigen kann. Die monatlichen Kosten für Futter und medizinische Versorgung sind natürlich für jeden Hund unterschiedlich, aber im Schnitt kann man so von 20,- bis 40,- Euro ausgehen – das aber bitte nur als Anhaltspunkt nehmen und nicht als zwingende monatliche Summe!!! Gerne können sich z.B. auch ein paar Freunde zusammenschließen und gemeinsam eine Patenschaft übernehmen, so wie es schon für Patenhund “Puschel” geschehen ist.
Eine Patenschaft kann natürlich jederzeit beendet werden, dazu brauchen wir noch nicht mal eine Begründung, sondern einfach nur eine kleine Info per eMail an uns, dass die Patenschaft nicht weitergeführt werden kann. Es geht ja dabei nur darum, dass wir dieses Tier dann wieder als “frei” auf unsere homepage einstellen. Und natürlich muss keine Pate Angst haben, dass das Tier von uns nicht mehr versorgt wird wenn die Patenschaft endet, denn wir lassen keines der Tiere im Stich!!!
Die Beiträge für eine Patenschaft gehen leider nur über unser
deutsches Konto und da unser dominikanischer Verein vom deutschen Finanzamt
nicht anerkannt wird, können wir leider auch keine Spendenquittung für die
monatlichen Beiträge ausstellen.
Wir werden auch kein Lastschriftverfahren o.ä. machen, der Pate soll für sich
selber entscheiden, ob er einen Dauerauftrag für die Patenschaft einrichtet
oder eben monatlich überweist. Bei uns sollen nicht nur die Tiere frei leben,
sondern auch die Menschen ;-)
Wer eine Patenschaft übernehmen möchte, kontaktiert uns bitte per eMail unter info@amigos-de-lucky.org
Linda
Manchmal kann ich es nicht fassen, wie grausam Menschen sein
können, so auch im Fall von Linda...
Auf der neuen Autobahn zwischen Nagua und Santo Domingo werden immer wieder
Hunde ausgesetzt. Ein Auto hält, die Tür geht auf und der Hund fliegt raus – so
einfach machen es sich die Leute, wenn sie ein ungewolltes Tier “entsorgen”
wollen. Da diese armen Hunde dann völlig panisch losrennen, endet dies meist
tödlich unter den Rädern eines vorbeikommenden Autos oder LKWs.
Lindas trauriges Schicksal sollte noch schneller besiegelt werden, denn sie
wurde in einem zugeschnürten Sack auf die Autobahn geworfen – eine zu 100%
tödliche Falle...
Doch manchmal haben auch solche Hunde Glück im Unglück, nämlich wenn ein Mensch
mit Herz vorbeifährt und nicht zögert um sich dem Tier anzunehmen. Bevor es bei
Linda zum Schlimmsten kam, konnte ein Freund von uns sie aus dem Sack befreien
und die zutrauliche, aber völlig verstörte kleine Maus zu sich ins Auto nehmen.
Suzie eine andere Hündin – damals noch ein Welpe – wurde schon vor einigen
Monaten von unserem Freund von der Autobahn gerettet. Und es scheint als ob die
beiden sich gegenseitig von ihren schrecklichen Erfahrungen erzählt hätten,
denn sie wurden sofort die engsten Freundinnen.
Da die Familie schon mehrere ausgesetzte Hunde aufgenommen hat und ihre
finanziellen Mittel begrenzt sind, wäre es schön, wenn sich für Lindas Futter
und medizinische Versorgung ein Pate finden würde. Damit Linda von nun an ein
unbeschwertes Leben mit ihren Artgenossen Suzie, Tata, Diego und Quita genießen
kann...
Linda ist nur knapp dem Tod entkommen...
Die Patenschaft für Linda haben freundlicherweise Heike V. und Peter W. übernommen.
Lulu
Lulu gehörte dem gleichen Franzosen wie auch Blanca (siehe
ganz unten) – für sie konnten wir damals eine dominikanische Familie finden,
die Lulu zu sich nahm. Nun hat diese Familie das Interesse an ihr verloren und
Lulu ist mehr oder weniger zum Straßenhund geworden. Wir geben einem Bekannten,
der dort in der Nähe wohnt, regelmäßig Futter für Lulu mit, damit er sie
täglich versorgen kann.
Natürlich sind wir händeringend auf der Suche nach einer neuen Familie für Lulu
– was schwer ist, da die Dominikaner keine dunklen Hunde mögen und sie nicht
mehr die Jüngste ist – aber bis dahin wäre es schön, wenn ein Pate die
Futterkosten für Lulu übernehmen könnte...
Die Patenschaft für Lulu hat freundlicherweise Wendy R. übernommen.
Die Strandhunde von La Yagua
Am einsamen Strand von La Yagua wurden immer wieder Hündinnen
ausgesetzt, die sich dann unkontrolliert vermehrten.
Nachdem sie von uns im April 2009 entwurmt, geimpft und kastriert wurden, haben
sie sich großartig entwickelt. Fischer Alberto kümmert sich um das Rudel von
mittlerweile 10 Hunden und wird von uns regelmäßig mit Trockenfutter und
Entwurmungen unterstützt.
2010 ist ein neuer Welpe ausgesetzt worden – natürlich weiblich – der bereits
von uns kastriert und medizinisch versorgt wurde.
Allen Strandhunden geht es dort sehr gut – sie toben frei herum, spielen mit
ihren Artgenossen und bekommen von Alberto oder von Menschen, die am Stand
spazieren gehen ihre Streicheleinheiten. Sollten sie mal krank sein, informiert
uns Alberto sofort und wir kümmern uns darum.
Berichte und Fotos über die Strandhunde findet Ihr bei 2.
Kastrationsaktion, Teufelchen und im 3. NL
Die Patenschaft für die Strandhunde von La Yagua haben freundlicherweise Melanie und Markus R. übernommen.
Dulci
Dulci befindet sich immer noch in der Pflegestelle bei
Branda.
Den Papillomavirus hat sie dank homöopathischer Mittel und gutem Futter
überstanden, nur ihre Haut bereitet uns immer noch etwas Sorge... Daher konnten
wir bisher noch keine liebevolle Familie für sie finden, bleiben aber weiterhin
auf der Suche.
Obwohl Dulci weder groß noch kräftig ist, bewacht sie Brendas Grundstück sehr
gut. Auch sonst ist sie ein absolutes Energiebündel, rennt und tobt umher und
beschmust zu werden gefällt ihr ganz besonders...
Silvia – neu nach Las Terrenas gezogen – bringt Dulci regelmäßig Futter,
behandelt ihre Haut und spart auch nicht mit Streicheleinheiten.
Bericht und Foto von Dulci findet Ihr auch im 14. NL
Die Patenschaft für Dulci hat freundlicherweise Silvia H. übernommen.
Jamonita
Jamonita ist ein wunderschönes Beispiel dafür, dass man mit
relativ geringem medizinischen und finanziellen Aufwand das Leben eines Tieres
langfristig zum Positiven verändern kann.
Vor ein paar Monaten war sie nur ein kleines krankes Häufchen Elend, welches
von den meisten Leuten verscheucht wurde. Heute hat sie ihr Zuhause im Carwash
gefunden und nicht nur das, der Besitzer der dortigen Bar hat sie adoptiert.
Sobald er morgens zur Arbeit kommt, springt Jamonita schwanzwedelnd an ihm hoch
– etwas, was nur wenige Dominikaner akzeptieren – und wird umgehend von ihm
gestreichelt. Er teilt sein Mittag- und Abendessen mit ihr und wenn Leute in
der Bar sind, bekommt Jamonita auch von ihnen einen kleinen Happen zugeworfen.
Sie wird weiterhin von uns medizinisch versorgt, z.B. mit Entwurmungstabletten
und natürlich gibt es öfters auch eine Portion Trockenfutter und Fleisch... ;-)
Bericht und Fotos zu Jamonita findet Ihr auch im 14.
NL
Die Patenschaft für Jamonita hat freundlicherweise Regula F. übernommen.
Salomon
Salomon ist und bleibt unser größtes Sorgenkind... Nachdem
der Tumor oben am Rücken Dank der Homöopathie verschwand und wir fast schon
Freudentänze aufführen wollten, kamen leider an anderen Stellen neue Tumore zum
Vorschein. Sicher werden jetzt einige sagen: Warum schläfert ihr diesen Hund
nicht ein? Weil Salomon uns täglich zeigt wie viel Lebensfreude er hat, wie
sehr er selber um sein Leben kämpft. Er hat nur selten Schmerzen, frisst mit
Genuss, tobt hinter unseren Enten her und ist ein leidenschaftlicher Schmusebär.
Sollen wir dem allen ein Ende bereiten? Sicher hat er auch schlechte Tage –
aber haben wir das nicht alle mal?
Erst wenn wir das Gefühl haben, dass er sich quält, werden wir über eine
Euthanasie nachdenken. Doch bis es soweit ist, bekommt er all unsere Liebe und
medizinische Hilfe, Aufbaupräparate und besonders hochwertiges Futter und möge
sein Schicksal noch lange mit dem unserem verknüpft sein...
Seine Patin Nicole kommt regelmäßig auf Urlaub hier her. Ostern 2011 nahm ich
sie mit auf eine Tour in die armen Bezirke von Las Terrenas um ihr dort die
Erfolge unserer Arbeit zu zeigen. Dabei trafen wir auch Salomon und bei Nicole
war es Liebe auf den ersten Blick. Ich kann nicht genau beschreiben was Salomon
an sich hat, aber er kann einem tief in die Seele schauen und man fühlt eine
ganz besondere Verbundenheit mit ihm.
Fotos und Berichte von Salomon findet Ihr im 1. NL,
8. NL, 14. NL
und 15. NL
Die Patenschaft für Salomon hat freundlicherweise Nicole S. übernommen.
Isabella & Chivi
Über das Schicksal von Straßenhündin Isabella und ihren Welpen hatte ich im 9. NL berichtet. Isabella (Foto ganz links) und ihre Tochter Chivi wurden von uns kastriert, geimpft und an eine liebe, aber sehr arme Familie vermittelt. Die beiden waren dort sehr glücklich, schliefen immer aneinandergekuschelt und waren auch nur zusammen unterwegs.
Im Oktober 2011 wurde das Nachbargrundstück mit Unkrautvernichtungsmittel besprüht – für Isabella bedeutete das den Tod (siehe Bericht im 15. NL).
Nun ist Chivi alleine und es hat lange gedauert, bis sie ihre Trauer überwunden hat. Wir besuchen sie oft, bringen zum Trost eine Menge Leckerlis mit und schmusen ganz doll mit ihr. Durch den Tod ihrer Mutter wurde Chivi schlagartig erwachsen – vorher war sie immer noch so verspielt und ungestüm wie ein Welpe... Als ich neulich eine Katze bei den Nachbarn besuchte, rannte sie zum Tor und freute sich sehr, da habe ich das erste Mal wieder ein bisschen von der “alten” Chivi in ihren Augen entdeckten können... (siehe Foto rechts)
Die Patenschaft für Chivi hat freundlicherweise Daniela G. übernommen.
Puschel
Puschel lebte auf der Straße vor einer “Ferreteria” (eine Art
Eisenwarenladen) und wurde im Januar 2010 von uns kastriert – allerdings
mussten wir das alles heimlich machen, weil der Besitzer ein wirklicher Idiot
ist und mit der Polizei drohte, wenn wir uns Puschels annehmen. Allerdings hat
er nie gemerkt, dass Puschel kastriert ist... ;-)
Puschel wurde von unserer Freundin Nicole täglich gefüttert, mit Trinkwasser
versorgt und von uns bei Bedarf medizinisch behandelt. Puschel ist wirklich ein
kluges Kerlchen, jeden morgen saß er pünktlich in Startposition um sein Futter
zu erwarten.
Leider ist seine Haut von dem langen Straßenleben sehr angegriffen – ein
Chow-Chow braucht eben viel Pflege und taugt nun wirklich nicht für die Straße.
So war es auch nicht verwunderlich, dass er im Juli 2011 mehrere Abszesse
hatte, die wir bei uns stationär behandeln mussten.
Händeringend suchten wir nach einem Zuhause für ihn und obwohl Nicole schon so
viele Hunde hat, nahm sie Puschel bei sich auf. Er hat sich gut in das Rudel
eingefügt, ist ein absoluter Schmuser – vielleicht sollten wir ihn von Puschel
auf Kuschel umtaufen... – nur leider hat er trotzt medizinischer Behandlung
nach wie vor Probleme mit der Haut. Da sein Fell gut nachgewachsen ist, sieht
man kleine Wunden nicht auf Anhieb und so konnten Fliegen ihre Eier unbemerkt
ablegen, was dann einen Madenbefall mit sich brachte. Aber auch das bekommen
wir in den Griff, denn Puschel ist der geduldigste Patient den wir kennen – er
wedelt sogar mit dem Schwanz wenn man ihm die Maden aus der Wunde popelt und
die Wunde spült...
Berichte und Fotos von Puschel findet Ihr im 5. NL
und 14. NL
Puschel heute – alt aber glücklich und irgendwann auch wieder ganz gesund...
Die Patenschaft für Puschel haben freundlicherweise Katharina B.,
Michelle S., Dagmar Z. und Jochen M. übernommen.
Chiquito
Chiquito wurde im Juli 2010 geboren, kommt aus La Romana und hat ein missgebildetes Vorderbein. Seine Mutter hatte ihn und fünf weitere Geschwister in einem Hinterhof zur Welt gebracht. Nach ca. 3 Wochen waren auf einmal die Mutter und die fünf Geschwister verschwunden, Chiquito blieb allein zurück.
Eine Deutsche hat ihn daraufhin zu sich genommen. Da sie aber selber schon einige Tiere hat und Chiquito nicht auf Dauer behalten konnte versuchte sie ihn zu vermitteln. Leider blieb dies erfolglos, da niemand einen behinderten Hund haben wollte. So wandte sie sich an uns und wir haben Chiquito bei uns aufgenommen. Er lebt seitdem bei der Familie unseres Arbeiters (ein sehr tierlieber Haitianer) bei uns mit auf dem Grundstück. Chiquito ist ein frecher kleiner Kerl der uns allen viel Spaß bereitet.
Im Mai 2011 wurde er kastriert – manchmal werden die Hunde dann ruhiger, nicht
so Chiquito! Er ist ein ausgelassenes Energiebündel und tobt am liebsten mit
dem großen Onyx durch die Gegend. Seine Behinderung stört ihn nicht im
geringsten und er ist auch auf drei Beinen genauso schnell wie alle anderen
Hunde. Und klein aber oh ho...! Er passt sehr gut auf und verbellt jeden und
alles was an unserem Zaun vorbei geht.
Bericht und Fotos von Chiquito im 11. NL
Die Patenschaft für Chiquito hat freundlicherweise Hans K. übernommen.
Onyx
Onyx tauchte Anfang September 2010 in den Straßen von Las Terrenas auf, er hatte eine Verletzung (wahrscheinlich Bisswunde) an Kopf und Nacken, die stark angeschwollen war. Wir bekamen einige Hinweise auf ihn, aber jedes mal wenn wir ihn in den Straßen suchten, war er unauffindbar. Am 23.09. rief uns dann eine Argentinierin an, die Onyx festhielt bis wir kamen. Seine Wunde war voller Maden, die sie schon zum Teil entfernt und mit Blauspray versorgt hatte. Onyx war sehr dünn, hatte Untertemperatur und die Infektion hatte einen großen Abszess gebildet, so dass er kaum noch den Kopf bewegen konnte und Probleme beim Atmen und Schlucken hatte. Wir haben ihn medizinisch versorgt und der Abszess öffnete sich schließlich.
Mit reichlich gutem Futter, Liebe und Fürsorge kam er schnell wieder zu
Kräften. Zwar ist von seiner großen Wunde eine Narbe zurück geblieben, aber die
stört weder ihn noch uns ;-) Im Mai 2011 wurde er dann kastriert. Seit er zu
uns kam, waren wir auf der Suche nach einem guten Zuhause – allerdings ohne Erfolg.
Da so ein großer Hund einiges an Futter verdrückt, war es schwer für uns die
Kosten für ihn zu bestreiten. Dank seiner Patin Susanne kann Onyx nun für immer
bei uns bleiben, denn mit ihrer finanziellen Unterstützung ist für Futter und
medizinische Versorgung gesorgt.
Onyx hat schnell gelernt sich in unserem Rudel einzufügen – seine besten
Freunde sind unsere Rüden Lucky und Leon, mit ihnen tobt er ohne Unterlass, was
für den behinderten Leon manchmal zu viel wird. Und manchmal, wenn Onyx sehr
liebesbedürftig ist, springt er zu uns auf das Sofa, macht sich ganz klein, so
als würden wir ihn dann nicht bemerken und rollt seine rotbraunen Augen – ein
absolut liebenswerter Kerl...
Berichte und Fotos von Onyx findet Ihr auch im 11. NL
und im 12. NL
Die Patenschaft für Onyx haben freundlicherweise Susanne und Robert L. übernommen.
Mäuschen
Mäuschen ist eine der Flusshunde, die wir im Dezember 2009
kastriert haben. Bei starken Regenfällen im Juli 2010 wurde Mäuschen vom Wasser
des angeschwollenen Fluss mitgerissen, gegen eine Stein geschleudert und blieb
dann hinter einer Brücke hängen, wo sie nicht mehr vor und zurückkam und dem
Ertrinkungstod nahe war. Sie schluckte sie nicht nur Unmengen von Wasser,
sondern zusätzlich geriet ihr auch sämtlicher antreibende Müll ins Maul, u.a.
eine große Glasscherbe.
Ein beherzter Dominikaner rette sie mehr tot als lebendig endlich aus ihrer
verzweifelten Lage und ich wurde darüber informiert. Natürlich nahm ich sie
sofort mit zu uns – sie hatte einen schweren Schock, die Wirbelsäule war stark
geprellt, die Glasscherbe hatte ihr heftige innere Verletzungen zugefügt und
durch den Sauerstoffmangel hatte sie einen Hirnschaden.
Jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht aufgebe, solange das Tier noch einen
eigenen Lebenswillen hat und eine kleine Chance auf Genesung besteht. Zwei
Wochen kämpften wir, mit Hilfe unserer homöopathischen Tierärztin in
Deutschland, um Mäuschens Leben, die Glasscherbe hatte sie Gott sei Dank recht
schnell erbrochen, so dass wenigstens die inneren Blutungen gestoppt werden
konnten.
Mäuschen erholte sich nach und nach und lernte wieder laufen. Aus ein paar wackligen Schritten wurden immer größere Entfernungen. Heute rennt sie mit ihrem typischen Wackelgang überall hin – Berg auf und ab, zum Zaun bellen und am liebsten hinter unseren Pferden her...
Auch ihre panische Angst vor Wasser hat sie fast verloren. Nur beim Fressen und Trinken braucht sie Hilfe, wir füttern sie mit der Hand und stützen ihren Kopf wenn sie trinkt.
Mäuschen wird ein Handicap-Hund bleiben, doch wie auch bei unseren anderen
behinderten Hunden schmälert das weder ihre Lebensfreude noch ihre Aktivität –
Mäuschen ist sehr glücklich!
Berichte und Fotos von Mäuschen findet Ihr auch im 10.
NL und im 12. NL
Die Patenschaft für Mäuschen hat freundlicherweise Stefanie M.übernommen.
Blanca
Blanca gehörte einem Franzosen der in Las Terrenas lebte. Als
er zurück nach Frankreich ging, sollte Blanca getötet werden, da er sie nicht
mitnehmen wollte - die Kosten für Ausreisepapiere etc. waren ihm zu hoch...
Wir haben händeringend versucht Blanca zu vermitteln, leider ohne Erfolg, denn
sie hat von klein auf starke Hautprobleme, die wir trotz aller
Behandlungsmethoden bisher nicht in den Griff bekommen haben. Die Dominikaner
“ekeln” sich vor ihr und die Europäer die hier leben, haben entweder schon
Hunde oder möchten lieber einen Rassehund...
So haben wir Blanca, die sehr scheu und eingeschüchtert ist, als
Langzeitpatientin bei uns aufgenommen. Sie wird medizinisch behandelt, bekommt
spezielles Futter und natürlich viel Liebe und Streicheleinheiten.
Blancas Gesundheitszustand ist sehr von ihrem Gemütszustand abhängig. Wenn ich
viel Zeit für sie habe und mich intensiv nur um sie kümmere, geht es ihr meist
besser. Leider ist das bei meiner ganzen Arbeit und den vielen anderen
Patienten oft nicht möglich. Durch meinen langen Deutschland- und
Krankenhausaufenthalt hat sich ihr Zustand wieder sehr verschlechtert. Wir
hoffen so sehr, dass sie irgendwann wieder ganz gesund wird, denn ganz langsam
taut sie auf und hat wieder mehr Lebensfreude...
Foto und Bericht über Blanca findet Ihr auch im 13. NL
Die Patenschaft für Blanca hat freundlicherweise Günter S. übernommen.
Diese Seite wird laufen aktualisiert werden. Die bisher gezeigten Tiere sind nur einige von vielen die einen Paten brauchen. Schaut also bitte öfters hier vorbei um die traurigen Einzelschicksale zu verfolgen und ihnen mit einer Patenschaft ein Stückchen Hoffnung zu spenden. Ihr könntet eine Patenschaft auch für jemand anderen, z.B. als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk, übernehmen. Für Fragen oder Wünsche stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.
Wer keine langfristige Patenschaft übernehmen möchte, kann auch eine einmalige Kastrations-Patenschaft übernehmen – Infos dazu gibt es im Spendenkalender
Danke auch im Namen aller Patenhunde, Eure Miriam